Samsung Pay wächst in den USA schneller als Apple Pay

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Seit Samsung Pay in den USA im September des letzten Jahres an den Start gegangen ist, konnte der Dienst um das kontaktlose Bezahlen, 5 Millionen Kunden und Transaktionen in Höhe von $500 Millionen erreichen. Das ist ausgesprochen bemerkenswert, denn der Dienst ist nur mit einigen wenigen (neusten) Geräten des Herstellers kompatibel. Googles Android Pay hat im Vergleich ebenfalls 5 Millionen aktive Nutzer und bei Apple Pay sind es sogar 12 Millionen. Der letztgenannte Service ist allerdings schon wesentlich länger am Markt vertreten und diese Tatsache macht Samsung Pay zu dem am schnellsten wachsenden mobilen Bezahldienst unter allen derzeit existierenden.

Die schnelle Annahme von Samsung Pay resultiert ohne Zweifel aus der Übernahme von LoopPay. Samsung hatte das Unternehmen gekauft, da es eine Technologie bereitstellen konnte, die ein kontaktloses Bezahlen mit den bereits fast überall installierten Magnetstreifenlesegeräten ermöglichte. Weder mussten die einzelnen Geschäfte ihre Terminals umrüsten (wie es beispielsweise für Apple Pay erforderlich ist) noch muss das Smartphone der potentiellen Kunden mit einem NFC-Chip ausgestattet sein.

Um eine Bezahlung per Apple Pay zu ermöglichen, muss der Einzelhandel seine bereits vorhandenen Bezahlsysteme zunächst aktualisieren. Das erklärt auch, warum der Dienst nur schleppend angenommen wird. Samsungs Entscheidung von Anfang an mit LoopPay zu arbeiten, könnte schnell dazu führen, dass der Service des Herstellers bald der Größte von allen ist – vorausgesetzt der Dienst wächst in derselben Geschwindigkeit weiter wie bisher.

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