HTC steckt in großen Schwierigkeiten

Zum Wochenstart ist der Aktienkurs des Smartphone-Herstellers um satte neun Prozent eingebrochen. Der Hersteller schreibt seit einiger Zeit nur noch rote Zahlen. Der Grund für die Misere könnte im harten Wettbewerb liegen.

htcImmer wieder wird berichtet, dass der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC seit längerer Zeit große finanzielle Probleme hat. Nach neuesten Informationen scheint es sogar so, dass der Hersteller in großen Schwierigkeiten steckt. Zum Wochenstart ist der Aktienkurs um satte neun Prozent eingebrochen und auf einen neuen Tiefstand gesunken. Aktuell ist HTC an der Börse sogar weniger wert als dessen Bargeldreserven.

Der Hersteller wird derzeit an der Börse extrem niedrig bewertet. Dies geht sogar so weit, dass die Produktionsstätten, die Marken und Patente in den Augen der Börse im Moment gar keinen Wert haben. Doch woran liegt das? Immerhin beträgt der Marktanteil von HTC in den USA noch 3,4 Prozent. Auch das 2014-Flaggschiff One M8 bekam starke Kritiken. Das Nachfolgermodell One M9 wurde zwar nicht zum König der Smartphones erkoren, aber schnitt in den Tests gar nicht mal so schlecht ab.

HTC’s Probleme

Also woran liegt es dann, dass der Hersteller so schlecht dasteht? Experten zufolge liegt das größte Problem in der mickrigen Marge der Geräte. Angeblich betrug der Gewinn pro verkauften Smartphone gerade einmal 1,2 US-Cent. Einen höheren Preis kann der Hersteller nicht verlangen, da der Wettbewerb in der Branche sehr hoch ist. Eine Preissteigerung würde daher dazu führen, dass sich die Abnehmer nach alternativen Smartphones umsehen. Dadurch würde HTC noch mehr Kunden verlieren.

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