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Angry Birds – Star Wars


„May the birds be with you“ – mit diesem Satz setzt Rovio Mobile Ltd. die Angry Birds Erfolgsgeschichte fort und präsentiert mit Angry Birds Star Wars den nächsten Teil der süchtig-machenden Vögel, dieses Mal als Rebellenfedervieh gegen die Imperiumschweine. Rovio Entertainment greift hier auf das Szenario des berühmten Sternenkriegs von George Lucas zurück. Wer Lust auf über 80 neue Levels hat, kann sich dieses heiß ersehnte Game im Android-App-Store kostenlos downloaden. Ihr könnt euch neben vielen neue Locations wie dem Schweinestern und den Wüsten von Tatooine auch auf neue Fähigkeiten freuen. So ziehen die Angry Birds dieses Mal mit Lichtschwertern und Jedikräften in den Kampf gegen Darth Vader und den Dunklen Lord der Schweine.

Funktionalität & DesignBetrachtet man das Prinzip des Spiels, so ist dieses im Vergleich zu den anderen Teilen unverändert. Genau wie in den vorangehenden Versionen schleudert der Spieler die Vögel auf die feindlichen Schweine um diese vollständig zu erledigen. Vergleicht man den Schwierigkeitsgrad besonders zu Beginn des Star Wars Teil, stellt man fest, dass dieser doch etwas höher angesetzt ist im zu seinen Vorgängern. Die Knifflichkeit nimmt dann weiter deutlich zu, bleibt aber dennoch fair und machbar. In 3 unterschiedlichen Szenarien können jeweils 40 verschiedene Levels gespielt werden, vom Planeten Tatooine, über den Todessterns bis hin zu Hoth. Hinzu kommen 13 Bonuslevels die mit R2D2 und C3PO den Spieler durch neue Fähigkeiten überraschen sollen. Man erhält diese Levels über eine bestimmte Anzahl an gesammelten Sternen und goldenen Eiern. Zudem gibt es eine freischaltbare Erweiterung namens Path of the Jedi, die vom Training von Luke Skywalker auf Dagobah erzählt. Sollte man an dem ein oder anderen Level scheitern und sein Ziel nicht erreichen, wird man im darauf folgenden Abschlussbildschirm von, wäre hätte es gedacht, Darth Vader ausgelacht. Der, wie sich dann im Laufe der Story herausstellt, der Boss der Schweine ist. Die Geschichte wird interessant anhand von Comicbildern erzählt und zieht so den roten Faden durch die einzelnen Levels.
Wie bereits angedeutet, kommen hier nicht einfach nur normale Vögel zum Einsatz. Sondern diesmal fliegen spezielle Star-Wars-Flatterviecher in Richtung der Imperiumschweine. Betrachtet man den Standardvogel erinnert dieser mit seiner Frisur an Luke Skywalker. Ausgerüstet mit einem Lichtschwert, das sich durch Antippen kurz vor dem Einschlag aktivieren lässt und zusätzlichen Schaden anrichtet. Ein weiterer interessanter Federgefährte ist ein Jedi, der bei Bildschirmberührung eine blaue Welle der Macht in Richtung des Fingers strahlt. Diese richtet ebenfalls Schaden an und schießt Gegenstände durch die Gegend und das auch durch Wände und Felsen. Selbst der Mighty Eagle wurde durch die Entwickler sehr ansehnlich an die Story angepasst. Anstatt eines Adlers düst der Millennium Falcon an und rettet den Spieler aus fast aussichtslosen Situationen. Besonders erwähnenswert ist der integrierte Zeitlupeneffekt, der durch die Verlangsamung des Ablaufs durch das Programm ausgelöst wird und so eine spaßgeladene Spielatmosphäre schafft. Auch sonst können sich die Rebellionsvögel durch ein dreistufiges Parallax-Scrolling, bei dem sich die Hintergrundbilder langsamer bewegen, als die im Vordergrund, sehen lassen. Abgerundet wird das Ganze durch die bereits bekannten Physikeffekten, die dem Spiel das gewisse etwas verpassen.
Genau wie in den Versionen Angry Birds „Space“ und „Seasons“ hat auch Angry Birds „Star Wars“ das Problem der Werbefinanzierung. Was so viel bedeutet, wie wenn das Spiel ohne eingeschaltetes Internet gespielt wird, beendet es sich ohne Rückmeldung. Grund dafür ist die Werbung, die während der Spielzeit geladen wird und eine Internetverbindung benötigt. Über den In-App-Kauf ist jedoch möglich gegen einen Preis von 0,89 Euro die Werbung zu deaktivieren.



FazitSchon zu Beginn und dem ersten Ertönen der Titelmusik kommt Star Wars- Feeling auf. Wie bereits von den anderen Teilen gewohnt, überzeugen die Entwickler wieder mit viel Raffinesse, schaffen es aber trotzdem sich von allen anderen Angry Birds – Vorgängern abzugrenzen. Allein die neuen Fähigkeiten, die die Vögel mitbringen, gestalten das Spiel interessant und vielseitig und lassen zu dem ganze neue Geschicklichkeits- und Knobelaufgaben entstehen. Wie beispielsweise bei der Verwendung des Jedi-Machtstrahls bei dem das Programm den Ablauf verlangsamt und eine Art Zeitlupeneffekt entsteht. Auch sehr nett anzusehen sind die gelungenen physikalischen Effekte, als auch das integrierte Parallax-Scrolling. Was den Schwierigkeitsgrad angeht, wird es natürlich zunehmend kniffliger, aber bleibt im Rahmen des Möglichen. Auch die Anzahl der Level ist vollkommen in Ordnung. Zu bemängeln ist die in das Spiel eingebaute Werbung, die es für den Nutzer unmöglich macht die App ohne Internetverbindung zu nutzen, was auch in der Spieler-Community auf Kritik stößt. Zudem kann man für 1,79 Euro auf Android ein zusätzliches Level-Paket mit dem Namen „Path of the Jedi“ erwerben. Fraglich bleibt, ob es sinnvoll ist solche Kostenstrukturen einzubauen. Des Weiteren kann man neben der kostenlosen werbefinanzierten Android-Variante auch eine HD-Version für 2,69 Euro erhalten. Dies bietet sich aufgrund der Bildschirmgröße besonders für Tablets an.


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