Sony Ericsson Xperia Neo

Sony Ericsson Xperia Neo Test Sony Ericsson haben das Xperia Neo auf dem Mobile World Congress im Februar 2011 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Während über das Bruder-Smartphone Xperia arc bereits monatelang Gerüchte im Internet kursierten, konnten Sony Ericsson die Existenz des Xperia Neo bis zu seiner offiziellen Vorstellung geheim halten. Dabei machte das Gerät von Anfang an keineswegs den Eindruck, als wenn man es besser verstecken sollte. Kurz vor dem Start in Europa konnten wir ein Exemplar des Sony Ericsson Xperia Neo genau unter die Lupe nehmen und haben unsere Erfahrungen im folgenden Test zusammengefasst. 

Bildschirm & Handhabung

Das 3,7“ Zoll große LCD-Display des Sony Ericsson Xperia Neo konnte uns voll und ganz überzeugen. Die Farben und Kontraste wirken kräftig und klar, der integrierten BRAVIA Engine sei Dank. Auch die hohe Auflösung von 480 x 854 Pixeln ist hilfreich. Neben der überzeugenden Bildqualität hat das Display noch einen weiteren Vorteil, denn es ist besonders resistent gegen Kratzer.

126 Gramm bringt das Xperia Neo auf die Waage und ist damit leichter als beispielsweise das HTC Incredible S mit seinen 135 Gramm. Das Samsung Galaxy S 2 hingegen ist mit 109 Gramm deutlich leichter als das Xperia Neo. Nicht zuletzt durch seine schmale Breite fügt sich das Sony Ericsson Smartphone aber sehr gut in der Handfläche ein und macht auch nach längerem Halten überhaupt keine Probleme.

Der Touchscreen lässt sich präzise mit Finger-Befehlen steuern. Auch bei Multitouch-Eingaben zeigen sich keinerlei Eingabeprobleme. Der Homescreen kann vom Käufer mittels Widgets, Shortcuts etc. an die eigenen Wünsche angepasst werden. Sony Ericsson hat außerdem das hauseigene Timescape für soziale Netze und sonstige Kommunikation integriert (Beschreibung im letzten Absatz).

Geschwindigkeit & Akkulaufzeit

Der 1 GHz Qualcomm-Snapdragon Prozessor und Android 2.3 (Gingerbread) bringen gemeinsam so viel Power auf die Waage, dass sich das Smartphone jederzeit flüssig bedienen lässt. Auf einen Dual Core Prozessor haben Sony Ericsson verzichtet. Momentan vermissen wir ihn auch überhaupt nicht. Allerdings lässt sich nicht genau vorhersagen, ob sich das zukünftig ändern wird.

Mit knapp sieben Stunden Sprechzeit liegt die Akkulaufzeit im Durchschnitt und fällt weder besonders positiv oder negativ auf. Man kann bei normaler Nutzung damit rechnen, dass man das Gerät alle zwei bis drei Tage an eine Steckdose anschließen muss.

Anschlüsse & Speicher

Das Sony Ericsson Xperia Neo verfügt neben einem Kopfhörereingang, Tasten für die Lautstärkeregelung, einem MicroUSB-Anschluss und dem Slot für die SD-Karte auch über einen HDMI-Anschluss, mit dem sich das Gerät problemlos an jeden Fernseher anschließen lässt, der ebenfalls mit HDMI ausgestattet ist.

Die Größe des internen Speichers ist mit nur 320 MB sehr knapp ausgefallen. So ganz können wir uns auch nicht erklären, warum Sony Ericsson ausgerechnet an dieser Stelle gespart haben. Wenigstens lässt sich der Speicher durch eine externe MicroSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Eine 8 GB MicroSD-Karte liegt dem Xperia Neo beim Kauf gleich bei. Da sich viele Apps vom internen Speicher auf die SD-Karte verschieben lassen, sollte es keine daher in den allermeisten Fällen zu keinen Speicherplatzproblemen kommen.

Telefon & Textnachrichten

Bei der Sprachakustik während eines Telefonats sind uns keine großen Besonderheiten aufgefallen. In der ersten Liga spielt das Sony Ericsson Xperia Neo zwar nicht, aber es gab keine Verständigungsprobleme mit dem Gesprächspartner und Nebengeräusche waren kaum auszumachen.

Bei der Texteingabe profitiert das Smartphone von der verbesserten Android 2.3 (Gingerbread)-Tastatur, die im Vergleich zu Android 2.2 (Froyo) durchdachter wirkt und dadurch intuitiver zu bedienen ist. Texteingaben für SMS, Emails usw. lassen sich komfortabel eingeben. Auch die Displaygröße von 3,7“ Zoll stört nicht.

Multimedia: Musik, Fotos & Videos

Das Xperia Neo bringt eine Kamera mit einer Auflösung von 8,1 Megapixeln (inklusive LED-Blitz und Autofokus) mit, die bei guten Lichtverhältnissen gestochen scharfe Fotos produziert. Aber selbst bei dämmerigen Lichtverhältnissen lassen sich zumeist gute Ergebnisse erzielen, was Sonys Exmor R Sensor zu verdanken ist.

Die Videoqualität steht dem in kaum etwas nach. Mit dem Sony Ericsson Xperia Neo lassen sich HD-Videoaufnahmen (720 Pixel) machen, die selbst mit so manchem Camcorder nicht gelingen wollen. Sehr überzeugende Performance in diesem Bereich. Um das Multimedia-Vergnügen perfekt zu machen, spielt das Smartphone verschiedenste Audio- und Videoformate ab.

Unterwegs online gehen: Internet & Email

Per UMTS oder WLAN können Xperia Neo-Besitzer ins Internet gehen. Der Downloadbeschleuniger HSDPA schafft volle 7,2 Mbit pro Sekunde, während in der Upload-Richtung (HSUPA) 5,76 Mbit erreicht werden können. Alles in allem macht das Surfen im Internet Spaß, weil der Touchscreen gut reagiert und der Browser Websites flott aufbaut.

Beim Abruf von Emails besteht die Wahl zwischen POP3, IMAP und Exchange. Es bleiben also keine Wünsche offen. Wer sich mit der installierten Email App nicht anfreunden können sollte, findet im Android Market zahlreiche Alternativen. Uns haben die Bordmittel aber vollkommen ausgereicht.

Betriebssystem: Android 2.3 (Gingerbread)

Das Sony Ericsson Xperia Neo kommt mit der momentan aktuellsten Version Android 2.3 (Gingerbread). Damit kommt es so gut wie zu überhaupt keinen Slowdowns und der Nutzer navigiert jederzeit flüssig durch die Menüs. Gegenüber Android 2.2 (Froyo) profitieren Android 2.3-Smartphones u. a. auch vom geringeren Akkuverbrauch und der neuen, bedienungsfreundlicheren Touchscreen-Tastatur.

Die theoretische Möglichkeit, die Near Field Communication-Funktion von Android 2.3 (Gingerbread) zu verwenden, scheitert allerdings am fehlenden NFC-Chip. Sony Ericsson hat sich gegen den Einbau eines solchen Chips entschieden.

Nützliche Programme: Android Apps & Navigation

Mit dem Sony Ericsson Xperia Neo erhalten die Käufer natürlich Zugriff auf den Android Market, in dem sie mehr als 150.000 Apps zu jedem denkbaren Themenbereich finden. Bereits auf dem Gerät installiert sind u. a. YouTube und Google Maps.

Mit Google Maps wird das Gerät auch zu einem vollwertigen Navigationssystem. Allerdings muss beachtet werden, dass für die Nutzung eine Online-Verbindung notwendig ist. Neuerdings bietet die Google Maps Navigation auch die Möglichkeit, vor Straßen mit zurzeit hohem Verkehrsaufkommen zu warnen und rechtzeitig eine Alternativroute vorzuschlagen.

Timescape – Mit dem Xperia Neo kommunizieren

Das Xperia Neo verfügt über die hauseigene Timescape-Funktion. Damit lassen sich alle Kommunikationskanäle an einem Ort bündeln. Somit haben Käufer des Sony Ericsson Xperia Neo jederzeit den Überblick über ihre Facebook- und Twitter-Nachrichten, SMS und unbeantworteten Anrufe.

Die Konversations-Anzeige lässt sich auch auf eine bestimmte Person beschränken. Nachrichten und Mitteilungen aus der Vergangenheit können so leicht wiedergefunden werden.

24android: 4 Star Rating


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