Google will Internet in Kuba verbreiten

Der derzeitige Kuba-Besuch von US-Oberhaupt Barack Obama könnte sich für die kubanische Bevölkerung schon bald ausbezahlen. Obama legte in einer Rede die Pläne von Google offen, die Internetsituation im Land verbessern zu wollen.

Google KubaKuba – Die aktuelle Visite von US-Präsident Barack Obama auf dem Inselstaat Kuba ist der erste Besuch eines US-amerikanischen Präsidenten seit 88 Jahren. Der historische Besuch soll die Wogen zwischen beiden Ländern glätten und langfristig zu einer engeren Zusammenarbeit führen. Für Kuba könnte sich eine engere Partnerschaft schon bald lohnen, denn Obama gab in einer Rede bekannt, dass der US-Konzern Google mehr Internet in Kuba zur Verfügung stellen will.

Es wird geschätzt, dass aktuell gerade einmal fünf Prozent der kubanischen Bevölkerung einen Zugang zum Internet haben. Dies liegt zum einen an der schwachen technischen Infrastruktur, und zum anderen an einer Genehmigung, die sich die Bürger von Kuba für einen Internetzugang einholen müssen. Obama hofft, diese Restriktion so schnell wie möglich lösen zu können. „Eine Sache, die wir hier verkünden möchten, ist die, dass Google künftig mehr WiFi-Zugänge und einen besseren Breitband-Internetzugang zur Verfügung stellen will“ so Obama.

Mit welcher Strategie Google das Internet auf der Insel verbreiten will, ist bislang unklar. Der Internetkonzern hat sich aber fest zum Ziel gesetzt, das ganze Land mit seinen Internetdiensten zu versorgen.

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